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Ministranten Hl. Dreifaltigkeit Offenburg




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Rückblick auf das Jahr 1999

Sie sind jeden Freitag und Sonntag am Altar und unterstützen mehr oder weniger gekonnt Pfarrer Schnappinger bei den Gottesdiensten. Aber was macht dieser Haufen sonst noch? Zuerst sind da natürlich die wöchentlichen Gruppenstunden, eingeteilt nach Altersstufen, bei denen gespielt, gebastelt und thematisch gearbeitet wird. Aber da war noch mehr. Es fing an mit den Frühschichten während der Fastenzeit, die eigentlich für jedermann offen waren, aber zum größten Teil von Minis besucht wurden. Sie begannen um 6 Uhr im Gemeindezentrum und umfassten einen besinnlichen Teil und ein anschließendes gemeinsames Frühstück.

Aufnahme

Am 14.03.99 wurden 10 neue Minis in die Gemeinschaft aufgenommen (aus dem Kommunionweg 1998) und am 17.10.99 legten 20 neue Minis/Minas (aus dem Kommunionweg 1999) ihr Versprechen in der Kirche ab, so dass wir jetzt fast 70!!! Minis/Minas zählen. Anschließend machte das Kleingemüse (neue Minis) und einige "alte Hasen" das Gemeindezentrum unsicher. Nach Mittagessen, Spiel und Spaß gab es dann noch eine Dia-Serie über das Thema "Wie ministriere ich richtig?" Natürlich wurde auch wieder das Ferienhaus St. Lioba heimgesucht.

Eine kleine Wanderung rund um St. Lioba

St. Lioba

Das erste Mal war es der Leiterrunde und älteren Minis vorbehalten, das Haus auf den Kopf zu stellen. Neben viel Spaß und der schon obligatorischen Leiterrundenküchenfete wurde aber auch eine Menge gearbeitet, galt es ja schließlich das Jahr mit allen Aktivitäten vorzubereiten. Das zweite St. Lioba Wochenende im Mai war dann wieder für alle offen und jeder hatte seinen Spaß . Beim dritten Mal auf St Lioba im Oktober war dann Gaudi und Chaos vorprogrammiert; da in St Benedikt die Firmbewerber zeitgleich ein Wochenende hatten. Einige Minis waren als Firmlinge, andere als Firmkatecheten dort. St. Lioba war vollgestopft mit den ganzen Zwergen und vier der Verzweiflung nahen Gruppenleiter. Dafür hatten die sich etwas gemeines ausgedacht. Zuerst mussten alle einen Steilhang hinauf (natürlich am Seil gesichert). Dann mussten sie mit verbundenen Augen, nur geführt durch ein Seil, kreuz und quer durch den Wald, um anschließend wieder sehend einer Duftspur (Pfefferminzöl) und blauen Bändern zu folgen, um ein Rätsel zu lösen. Es war eine harte Nuss zu knacken und niemand wusste die Lösung. Na, vielleicht wissen Sie es ja. Hier ist die Zahlenreihe 3-4-7-8-??? Welche Zahl fehlt hier? Falls Sie es nicht lösen können, fragen Sie doch einen Mini, vielleicht weiß ja noch einer die Lösung.

Eine kleine Wanderung rund um St. Lioba

Aber wir machten nicht nur St. Lioba unsicher, sondern besuchten auch die Heimat unseres Diakons Ralf Dickerhof in Bad Peterstal. Nach Wasserschlacht, Betriebsbesichtigung der Peterstaler Minneralquellen und Abendspaziergang fiel die Meute in ein Cafe ein und wollte Eis essen . Da diese dörfliche Gaststätte solch einem Andrang nicht gewachsen war, dauerte es seine Zeit, bis schließlich alle versorgt waren. Am nächsten Tag machten wir dann die Peterstaler Minis in einem Hallenfußballmatch 3:2 und 5:0 platt. Beim Gegenbesuch der Peterstaler gab es einen Stadtlauf quer durch Offenburg; es wurde gegrillt und unsere Kirche bis in den letzten Winkel erkundet.


Eine kleine Wanderung rund um St. Lioba

Besuche...

Auch unser ehemaliger Diakon Thomas Ehret war in Ettlingen nicht vor uns sicher. Anlässlich des dortigen Patroziniums stattete ein Teil der Leiterrunde ihm einen Besuch ab, wobei wir den Ettlinger Minis Nachhilfe im Umgang mit Rauchfass und Schiffchen erteilten. Beim anschließenden Gemeindefest dürften sich einige gewundert haben, warum denn plötzlich alle Glocken läuteten: natürlich die Offenburger! Thomas rotierte natürlich, da schon gefragt wurde, ob denn jetzt zur Vesper geläutet werde.

Und noch ein Ex-Offenburger bekam unerwarteten Besuch: bei unserem Exkaplan Tibor Szeles standen plötzlich vier Dreifaltigkeitler vor der Türe. Wie es dann zum Pflichtprogramm gehörte, wurde erst mal das Pfarrhaus und die Kirche genauestens untersucht. Nur der Glockenturm war vor uns sicher, aber nur, weil der Schlüssel nicht aufzufinden war.

Pilgerreise

Für Firmlinge und ältere Minis wurde im Mai eine Assisifahrt angeboten. So trafen sich am 21. Mai 16 Assisipilger (nur eine Nichtministrantin) im Haus La Verna der Franziskanerinnen in Gengenbach zur Einstimmung auf die Tour vom 23. - 29. Mai. Nach der nächtlichen Zugfahrt kamen wir früh morgens in Florenz an. Es blieb gerade noch Zeit für einen kurzen Stadtbummel, ehe es mit dem Bus zum Fuß des Berges La Verna ging. Da das Kloster, in dem wir übernachten wollten, auf dem Berg lag, mussten wir uns erst mal den steilen Weg hochkämpfen. Am nächsten Tag ging es zu Fuß über den "Eremo della Casella" (1200 Meter) und Fragaiolo nach Sanseplocro. Weiter gings am 3. Tag mit Bus + Zug nach Gubbio (der Wolf von Gubbio), um am nächsten Tag dann endlich in Assisi einzutreffen. Die restlichen zwei Tage waren ausgefüllt mit Besichtigungen und einem Besuch in San Damiano, wo wir Sr. Angelika trafen, die uns einiges über Franziskus erzählen konnte. Dann ging's auch schon wieder zurück Richtung Heimat. Im Juli hatten wir noch ein Nachtreffen, wo bei selbstgemachter Pizza (mit ein paar versteckten Pfefferroni) und Rotwein Fotos gezeigt und viel gelacht wurde. Franz von Assisi begegnete uns nocheinmal beim Franziskusfest in Gengenbach. Morgens wurde ein Singspiel über das Leben des Heiligen aufgeführt. Anschließend gab es die verschiedensten Workshops: Basteln, ein Video über Assisi, Puppentheater, eine Podiumsdiskussion (Thema: Störfaktor Gott?), etc. Nach dem Mittagessen war dann Zeit zum Bummeln; es gab einen Buchladen des Vereins Spoleto, ein Infozelt des Sektenbeauftragten der Diözese Freiburg, verschiedene Zelte des Franziskanischen Ordens und auch ein ehemaliger Diakon von Dreifaltigkeit, Erwin Schmidt vom Büro für geistige Berufe, war da. Nach einem super Abschlussgodi, mitgestaltet von Schola und Band St. Barbara /Forst, traten wir den Heimweg an. Am 25.September fand in St. Fidelis der Dekanatsminitag statt. Ca.120 Minis trafen sich zu Spiel und Spaß, arbeiteten in Workshops und feierten mit Dekan Schnappinger einen Abschlussgodi.

Ausflug der Leiterrunde

Da die stressgeplagte Leiterrunde auch einmal Entspannung braucht, machte sie mit dem Diakon Ende Oktober einen Ausflug nach Rust in den Europapark. Nachdem unser geistlicher Begleiter auf den Achterbahnen und besonders in der großen Schiffschaukel für alle seine kleinen Sünden büßte, fuhren wir nach Haslach, wo wir uns ein Musical anschauen wollten. Nur leider war es schon ausverkauft. Daher beschlossen wir, in OG eine Pizza zu vertilgen. Da ein Teil von uns noch einen Termin hatten, fuhr ein Auto direkt nach Hause, die zwei anderen machten sich zur Gaststätte auf den Weg. Dort angekommen stellten wir fest, dass unser Diakon nicht dabei war. Also ans Telefon und die Frühheimkehrer angerufen. Nur, bei denen war er auch nicht. In der Hoffnung, dass er schlau genug ist und sich in den nächsten Zug setzt, fuhren zwei von uns an den Bahnhof und warteten. Und tatsächlich entstieg er dem ersten Zug aus Haslach, sodass wir beruhigt den Tag ausklingen lassen konnten.

...und vieles andere mehr...

Kinonachmittag

Bevor dann wie jedes Jahr der Weihnachtsministrierstress kommt, ist noch ein Kinotag im GZ und für unsere Frischlinge ein Ausflug nach Freiburg geplant. Am 3. Advent steht noch ein Wochenende für LR und ältere Minis in Hegne an. Außerdem wäre da noch unsere "Miniband". Sie umfasst derzeit 8 Musiker und hatte 10-15 Auftritte im ganzen Dekanat Offenburg. Jetzt fehlt nur noch die Ministrantenfußballmannschaft. Das Team besteht zur Zeit aus 20 Stammspielern (inkl.2 nochnie Minis und einem Ex Mini, unserem Mannschaftsarzt). Dieses Jahr haben wir es endlich geschafft, Sponsoren für den Kauf von Trikots und Hosen zu finden. Zum einen ist dies die:


Peterstaler Mineralquellen GmbH Bad Peterstal

Karstadt AG Offenburg

Volksbank Offenburg

Und besonders erfreulich aus unserer Pfarrei:

Blumen Einstein; Weingartenstraße Offenburg

Wir treffen uns den Sommer über einmal die Woche zum Spielen und trainieren. Und dann haben wir noch mehrere Freundschaftsspiele, z.B. gegen das Karstadt Sport Team, bei dem wir allerdings ziemlich hoch verloren - dafür konnten wir das Team ´Sven und Freunde´ zum ersten Mal schlagen (11:4). Für nächstes Jahr sind schon zwei Spiele (gegen Bad Peterstal & Ettlingen) eingeplant. Für das Jahr 2000 ist schon ein Haus für die Sommerfreizeit gebucht (in der Nähe von Bremen). Am 21.05.2000 ist die Priesterweihe und am 28.05.2000 die Primiz unseres Diakons eingeplant. Mal sehen, was uns sonst noch alles einfällt.

Markus Kiefer und Torsten Lipps

PS.: In diesem Bericht fehlt jetzt noch das Mysterienspiel, das wir drei Mal aufgeführt haben. Premiere war nach kurzer Probezeit am Vorabend zu Palmsonntag 1999. Das Mysterienspiel nahm so großen Anklang, dass wir es gleich ein weiteres Mal in unserer Kirche aufführen mussten. Beim Diözesantag in Freiburg führten wir dann zum dritten Mal das Mysterienspiel (in der Unikirche) auf. Um was es bei diesem Mysterienspiel geht, findest Du in einem Extrabericht auf unserern Seiten.

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