Das Jahr 2001 und was es so bringen wird...
Schneller als gedacht ging das letzte Jahr vorbei und an die Zahl "2001" hat man sich auch schon gewöhnt. Was nicht heißen soll, dass wir das Jahr 2000 vergessen hätten. Nein, vergessen bestimmt nicht. Aber mit der Verabschiedung vom Tobias und dem Silvesterfest haben wir das Heilige Jahr 2000 abgeschlossen. Zu Ende war dann aber nix außer dem Jahr, oder anders gesagt: mit dem Ende eines alten Jahres fängt auch immer ein neues Jahr an. Gestartet haben wir das neue Jahr mit dem Neujahrstag (mit einem Frühstück nach der Kirche, Abwaschen des Frühstücksgeschirrs inbegriffen). Nachdem wir hiermit schon am ersten Tag des Jahres so viel Fleiß und Arbeitswut gezeigt hatten, konnten wir uns Mitte Januar der praktischen Seite der Jahresplanung für 2001 widmen.
Guten Mutes machten sich einige von uns die Arbeit, einen Kinonachmittag für Groß und Klein zu veranstalten. Obwohl dieser nicht gerade gut besucht war, fand er (mit etwa 10 Personen) statt. Anders war das mit dem Wochenende auf St. Benedikt. Hier waren gleich 30 Minis dabei und wurden prompt in der Nacht von Freitag auf Samstag mit Schnee belohnt. Dieser scheint aber gespürt zu haben, dass wir Minis am Sonntag wieder zurück mussten, denn er verschwand Samstagnacht fast spurlos. Doch nun hatten wir erst den Anfang gemacht. Derzeit sparen einige unsrer Minis für die diesjährige Romwallfahrt. Die Leiterrunde überlegt schon, wo es nächstes Jahr hingeht und plant nebenher das nächste Wochenende auf unserer Hütte und einige andere Ausflüge. Auch haben wir gehört, unsere Fußballtrainer haben wieder einiges vor, sie werden wohl unter anderem das Training der Titelverteidiger des Mini-Deka-Cups vorbereiten, während sie die Vorbereitung des Deka-Cups selbst dem Dekanatsteam überlassen. Auch ein Mannschaftstreff ist schon angekündigt...
Aber das alles ist ja eigentlich nicht "typisch" für Ministranten.
Ostern steht vor der Tür und der Oberministrant überlegt sich schon, welcher Gottesdienst extra geprobt werden muss, und welche Form der Liturgie schon von allen beherrscht wird. Auch die Firmung wirft ihren Schatten voraus. Einige Minis werden gefirmt und andere begleiten die Firmlinge, so dass nicht nur beim Gottesdienst der Firmung selbst die Ministrantengemeinschaft vertreten ist. Auch dürfen wir unseren Hauptamtlichen (Diakon Notker) nicht vergessen, der zwar nur die halbe Zeit mit uns verbringen wird, aber dafür doppelt so viele Ideen für uns auf Lager hat. Doch nicht nur hier in Offenburg, sondern auch Freiburg und St. Peter ist nicht vor uns sicher. Die Chrisam-Messe, das Priesterseminar in St. Peter und die Priesterweihe stehen wieder auf dem Programm.
Doch während wir hier Termine notieren, sind schon wieder mindesten fünf neue Projekte dazugekommen und wenn Sie diesen Bericht jetzt zu Ende gelesen haben, sind aus diesen fünf erfahrungsgemäß 15 geworden, während fünf weitere, die wir vergessen hatten, schon vorbei sind.
Grüßle von den Schreiberlingen
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