Ministrierablauf in Hl. Dreifaltigkeit Offenburg
An dieser Stelle können die Offenburger Ministranten aus Hl. Dreifaltigkeit Offenburg nachlesen, wie der Dienst am Wort und Altar aussieht. Aber auch Ministranten aus anderen Pfarreien haben hier die Möglichkeit, einen kleinen Einblick in unseren
Dienstalltag zu bekommen.
Aufbau und Struktur der Messe
Hier soll ein kleiner Überblick über die ganze Messe vermittelt werden. Ich teile die Messe in vier Abschnitte auf: Eröffnung, Wortgottesdienst, Eucharistiefeier und den Abschluss. Dies sind die wichtigen vier Abschnitte der Messe für den Ministrant und seinen Dienst am Altar. Hat man den Ablauf der Messe und deren Aufbau im Kopf, so erleichtert es die Arbeit, das Ministrieren doch erheblich.
Eröffnung
- Lied zum Beginn (bzw. zum Einzug)
- Begrüßung und Einführung
- Besinnung und Schuldbekenntnis
- Kyrie (Herr erbarme Dich)
- Gloria (Loblied)
- Tagesgebet
Wortgottesdienst
- Lesung I (meistens aus dem Alten Testament)
- Zwischengesang
- Lesung II (neutestamentlich)
- Halleluja
- Evangelium
- Predigt
- Credo (Glaubensbekenntnis)
- Fürbitten
Eucharistiefeier
- Gabenbereitung
- Gabengebet
- Eucharistiegebet
- Aufforderung zum Danken
- Präfation
- Sanktus (Heilig-Lied)
- Gedächtnis des Abendmahls (mit: "Deinen Tod o Herr verkünden wir ..."; Kanon)
- Bitten (Papst, Bischof, Priester, Diakone und alle, die im Dienst ...)
- Feierlicher Abschluss ("Durch ihn und mit ihm ...")
- Vater unser (mit Erweiterung)
- Friedensgruß
- Brotbrechen (mit Agnus Dei / Lamm-Gottes)
- Kommunion
- Dankgebet
Abschluss
- Danklied
- Ankündigungen
- Segnung und Sendung
Freitagsgottesdienst
[In diesen Klammern stehen Alternativen]
Kleiner Einzug; ganz vorne gehen die Leuchter [mit dem Lektionar]. Diese machen vor den Altarstufen eine Verneigung [, legen das Lektionar auf den Ambo. Die Leuchter werden rechts und links neben den Ambo gestellt.] und nehmen die Leuchter mit an ihre Plätze. Die anderen Minis stellen sich vor den Altarstufen zur Kniebeuge auf. Nach der Kniebeuge gehen die Ministranten - die größten voraus - an die Sedilien. Zum Evangelium stellen sich die "Leuchter-Ministranten" mit dem Diakon / Priester vor dem Altar auf, machen dort eine Verneigung und gehen zum Ambo. Nach dem Evangelium Leuchter am Ambo abstellen. Die "Leuchter-Ministranten" gehen zurück an ihre Plätze.
Weiterer Ablauf siehe: Hauptgottesdienst am Sonntag und Festgottesdienste [10:00 Uhr].
Die Sonntagsgottesdienste und Hochämter / Hochfeste
Hauptgottesdienst am Sonntag und Festgottesdienste [10:00 Uhr]
Großer Einzug durch die Kirche; voraus gehen die Minis mit dem Rauchfass, dann der Träger des Lektionars, das Kinderlektionar mit zwei Leuchtern, dann die anderen Ministranten. Am Schluss geht der Diakon, links und rechts von ihm die Leuchter, dann der Priester. Die Ministranten gehen entlang der Bänke. Vor den Altarstufen machen die Weihrauchminis und der Lektionarträger eine Verneigung und gehen nach oben. Das Lektionar wird auf das Ambo gelegt, die Rauchminis stellen sich am Altar auf. Der Lektionarträger wartet an der Säule (bis die anderen Minis nach der Kniebeuge nach oben kommen). Die anderen Minis stellen sich zur Kniebeuge auf. Der Diakon und die Leuchter machen eine Verneigung und gehen durch die Mitte nach oben zum Franziskusaltar. Der Priester und die anderen Minis machen eine Kniebeuge. Dann gehen die Minis, die bei der Kniebeuge links und rechts neben dem Pfarrer stehen als Erste nach oben. Die Leuchter schließen sich an und sitzen ganz vorne (so dass sie sich zum Evangelium nicht "durch die Bank drücken" müssen). Es folgt die Altarinzens.
Vor dem Tagesgebet werden die Kinder zu ihrem eigenen Gottesdient in die Krypta verabschiedet. Sie werden vom Kinderlektionar und zwei Leuchtern begleitet. Diese Ministranten können sich dann überlegen, ob sie bei diesem Kindergottesdienst bleiben möchten, oder am Gemeindegottesdienst teilnehmen möchten. Zum Tagesgebet muss das Messbuch gehalten werden. Nach der zweiten Lesung wird Weihrauch in das Rauchfass beim Priester eingelegt. Die Leuchter stellen sich dann mit dem Weihrauch am Altar auf (Leuchter, Rauchfass, Diakon / Pfarrer, Schiffchen, Leuchter). Das Evangelium wir am Seitenaltar geholt. Die Leuchter gehen voraus. Die Leuchter stellen sich links und rechts neben dem Ambo auf; Inzens des Evangeliars; Verkündigung. Nach der Verkündigung wird das Evangeliar an seinen Platz zurückgebracht. Das Rauchfass geht in die Sakristei, die Leuchter an den Platz.
Nach der Predigt, dem Glaubensbekenntnis und den Fürbitten beginnt die Gabenbereitung und Kollekte. Die ersten drei Minis auf jeder Seite holen die Körbchen für die Kollekte, stellen sich an den Altarstufen auf, machen eine Kniebeuge und sammeln die Kollekte ein (Die größten sammeln im Seitenschiff, gehen dann nach hinten und fangen dann von hinten an zu sammeln. Die jeweils anderen beiden Ministranten sammeln von Bank 1 - 18 und 19 - Ende). Ist die Kollekte innerhalb der Gabenbereitung fertig, können die Minis die Körbchen gleich rechts und links neben den Altar stellen und anschließend an den Platz gehen. Ist die Gabenbereitung jedoch schon abgeschlossen bleiben sie bis zum Sanktus(-Lied) an der ersten Bankreihe stehen. Die Altardiener bringen zuerst die Hostienschalen, dann den Kelch, Wein und Wasser. Vor der Händewaschung erst das Ende der Altar- und Priesterinzens abwarten. Erst danach folgt die Händewaschung. Das Messbuch nicht vergessen auf den Altar zu legen! Beim Sanctuslied stellen sich die Minis im Choraum zu einem Halbkreis auf. Bei der Wandlung bekreuzigen sich die Minis als Zeichen der Ehrfurcht. dazu Gong (Brot: groß - klein - groß; Wein: klein - groß - klein) und Inzens. Bei der Kommunion bekommt jeder die Hostie auf die Hand gelegt, alle kommunizieren gemeinsam. Nach einer kleinen Pause gehen alle an den Platz und setzen sich. Wenn der erste Kommunionhelfer an den Altar kommt stehen alle Minis auf. Die Altarminis warten darauf, dass ihnen de Gefäße in die Hand gegeben werden oder dass sie zum Abholen an den Rand des Altars gestellt werden. diese tragen sie zur Kredenz, wo dann purifiziert wird. Danach zurück an die Sedilien.
Beim Auszug gehen die kleinsten voran. Kniebeuge, Auszug in die Sakristei (klein). Die kleinsten gehen voran. In der Sakristei Verneigung vor dem Kreuz.
Zweiter Sonntagsgottesdienst [19:00 Uhr]
Änderung zu oben: kleiner Ein- und Auszug; kein Weihrauch.
Hochfeste
Normalerweise gleicher Ablauf wie in den Hauptgottesdiensten. eventuelle Änderungen: Mittragen des Vortragekreuzes beim Ein- und Auszug; Ein- und Auszug um die Kirche durch das Hauptportal, Kredenz im Mittelschiff; Flambos.
Zu Hochfesten gibt es aber meistens extra Proben!
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